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02 Juli 2016

Achterbahn



Manchmal frage ich mich, was ich falsch mache... Ich esse eigentlich so gut wie nichts, trinke nur Wasser und doch steht mehr auf der Waage als letzte Woche. Ich hab im Moment echt ein Tief. Zum Sport komme ich gar nicht mehr, ich bin einfach total lustlos, frustriert weil meine Hosen nicht mehr passen. Ja eigentlich sollte mich das dazu bewegen etwas zu tun, aber es wirkt so als würde nichts etwas bringen. 

Die Wartezeit bis zum nächsten Termin in der Chirugie macht mich seelisch fertig, ich brauche einen Zeitsprung! In der Zwischenzeit werde ich dem Heidelberger Schlaflabor noch einen Besuch abstatten. 

Da ich schlimme Schlaf Apnoe habe und ich denke eine Bestätigung könnte der Bewilligung helfen. Am 6.7. habe ich dort einen Termin, ich berichte dann :).

 Ende des Monats steht unser Umzug ins Haus an, das muss noch alles geplant werden... Mir wächst das alles gerade über den Kopf. 

Habt ihr ein paar Tipps wie ich wieder in die Spur komme? 




10 Juni 2016

Die Geschichte vom Sport und der Scham


Ja Sport.... das ist für fette Frauen wie mich echt ein schlimmes Thema, vor allem wenn es darum geht, in ein Fitness Studio zu gehen. Ich war letztes Jahr in besagter Einrichtung, das auch ziemlich lange und regelmäßig jeden Tag nach der Arbeit, doch dann passierte es...

Zwei Männer Mitte 20 standen vor dem Fenster, an dem ich mich gerade mit dem Abduktor abmühte, und fingen an mit dem Finger auf mich zu zeigen, mich nachzumachen und über mich zu lachen, danach war dieses Thema für mich gegessen. Manche mögen nun sagen:"So sind nicht alle!" Ja das weiß ich, aber solche Idioten gibt es in jedem Studio, also:"NEIN DANKE!"

Also kaufte ich mir kurzer Hand ein Ergometer, eine Yogamatte und ein paar Kurzhanteln.... Diese ganzen Dinge verstaubten dann erst einmal :(

Denn meine Motivation war dahin... Ich schämte mich sogar vor meinem Mann Sport zu machen...

Heute mache ich meine Übungen nach der Arbeit zu Hause, nutze dieYogamatte, die  Hanteln und Ergometer, aber der Weg dahin, seine innere Stimme der Scham zu überwinden, war schwer.

Im Moment versuche ich meine 10000 Schritte am Tag zu machen und irgendwie dran zu bleiben, denn am 22.6. ist endlich der letzte Termin in der Endokrinologie und ich hoffe, dass mein Antrag endlich abgeschickt wird.

Ist das bei euch auch so, habt ihr evtl. ähnliches erlebt? Wie bleibt ihr dran und wie motiviert ihr euch?