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20 Oktober 2016

Endlich ist er da....

ich habe nun lange hinter dem Bericht hinterher telefoniert und letzte Woche kam ich wohl an der richtigen Stelle raus. Die Dame hat sich sehr bemüht und auch den Grund gefunden warum ich meinen Bericht noch nicht hatte.

Wie ihr ja wisst, bin ich Anfang August umgezogen, zu diesem Zeitpunkt ist auch der Bericht geschrieben worden. Wie es der Zufall so wollte, hat der Postnachsende-Antrag noch nicht gegriffen und der Bericht ging im August zurück zum KH. Warum man nun 2 Monate für die Auffindung gebraucht hat sei mal so dahin gestellt.

Nun stehe ich also da, mit meinem Bericht, nun weiß ich aber erst mal nicht weiter. Was ist noch zu tun, wie stelle ich den Antrag?

Ich habe:

  • - Bericht des Adipositas-Zentrums (Endokrinologie, Psychosomatik, Chirurgie)
  • - Beweis für MMK
  • - Ernährungstagebuch
  • - Bewegungstagebuch

Ich habe in einigen Foren gelesen, dass man ein Anschreiben aufsetzt mit seinem bisherigen Werdegang, Gewicht etc. Das Ernährungs & Bewegungstagebuch kommt auch mit in den Antrag.

War es dass dann schon?!?!?!?!?!

Ist ein komisches Gefühl, dem Ziel so nah zu sein und trotzdem ist es noch so weit entfernt. Ich frage mich ob ich darum kämpfen muss oder ob ich es einfach so genehmigt bekomme. Man liest ja viel in Gruppen und Foren, das macht einem schon ein bisschen angst. Aber ich versuche mit Optimismus an die Sache heran zu gehen.

Tja, ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, drückt mir fest die Daumen.

Wie war es bei euch (falls schon operiert), was musstet ihr mit abgeben?

Ich freue mich auf eure Kommentare
bis bald

euer keksi

29 September 2016

Der abschließende Bericht und wie er auf sich warten lässt...

In den letzten paar Wochen habe ich den Willen verloren weiter zu machen. Am 4.8. wurde mir gesagt, dass ich den abschließenden Bericht innerhalb von 4 Wochen zugesandt bekomme um meinen Antrag zu stellen, doch er kam nicht. Totale Verzweiflung machte sich breit, mein Mann hat vor ein paar Tagen ein heimliches Foto von mir gemacht, es war schrecklich, ich habe mich nicht wieder erkannt. Ich habe geweint, eine halbe Stunde, ich war total durch mit dem Thema... Ich fiel in einen Depri und in absoluten Selbstmitleid.Ich fühlte mich so hässlich, dass ich gar nicht mehr raus wollte.



Mein Mann ermutigte mich diesen Montag im Adipositas Zentrum anzurufen und nach dem Bericht zu fragen. Mir wurde gesagt, dass es spätestestens am 6.10. versandt wird und das der Zuspruch für die OP gegeben wurde. Nun warte ich auf den Bericht um endlich den Antrag stellen zu können. Ich bin gespannt.

Ich versuche die Hoffnung nicht zu verlieren, dich ich kämpfe schon fast ein Jahr um diese OP und diese Durststrecke macht mir echt zu schaffen.


Nun mal etwas anderes aus meinem Leben:

Ich war vor zwei Wochen auf Geschäftsreise in Bayern, am Tag als ich nach Hause fahren wollte, bin ich auf dem Weg zur S-Bahn schlimm umgeknickt und habe mir eine Bänder Dehnung zugezogen. Ich habe den Sturz mit meinem linken Knie abgebremst und habe hier natürlich eine Schürfwunde davon getragen. Die Schürfwunde wurde nicht weiter beachtet, es ist immerhin nur eine Schürfwunde. Aus dieser Wunde wurde eine heftige Entzündung, ein paar Tage später lag ich mit Fieber im Bett. Im Moment nehme ich Penicillin und hoffe dass die Entzündung abklingt.

Also entschuldigt wenn die Posts nicht mehr so Regelmäßig kommen, ich gebe mir Mühe :).

Wenn ihr Operiert seid oder es noch  vor euch habt, wie war es denn bei euch, wie lange habt ihr auf den Bericht gewartet?

Ich freue mich auf eure Kommentare :)

eure keksi


26 August 2016

Zurück aus dem Exil...



Na wer nun gedacht hat: "Pah, die schreibt eh nichts mehr!" Der hat sich geschnitten ;) der Umzug ist endlich über die Bühne gegangen
und ich finde neben dem Arbeitsweg (2:15 h / Weg) und der Arbeit auch mal eine ruhige Minute um ein paar Zeilen zu schreiben.

Es ist schon komisch in einem 440 Seelen Dorf zu leben, wenn man vorher nur sehr große Dörfer und Städte gewohnt war. Jeder kennt jeden, alle sagen
auf einmal Hallo auf der Straße und ein Bürgersteig ist gar nicht vorhanden. Dafür haben wir eine atemberaubende Aussicht, unser soziales Umfeld und
ein sehr geiles Haus.

Für das Wohnzimmer müssen wir neue Möbel kaufen, denn die alten passen absolut nicht, aber das wird alles noch. Ich bin im Moment ziemlich glücklich :)

Nun zum Verlauf meines Weges zur OP:

Am 5.8.16 hatte ich meinen Termin in der Chirurgie, dieser wurde jedoch einen Tag vorher abgesagt, mit der Begründung:
"Das Kolloquium sei am 5.8.16 man hätte da nichts mehr zu Besprechen, der Befund ob man einer OP zustimme würde dann via Post kommen"
Das hat natürlich erstmal wieder Demotivation in mir hervorgerufen, aber mein Mann hat mich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.
Nun warte ich auf den Abschlussbericht welcher im Kolloquium entsteht, spätestens in 3 Wochen sollte dieser eintrudeln, danach kann ich dann einen Antrag
für die OP stellen (finally).

Ich versuche im Moment nicht an die OP zu denken, für mich ist alles noch in weiter Ferne.

02 Juli 2016

Achterbahn



Manchmal frage ich mich, was ich falsch mache... Ich esse eigentlich so gut wie nichts, trinke nur Wasser und doch steht mehr auf der Waage als letzte Woche. Ich hab im Moment echt ein Tief. Zum Sport komme ich gar nicht mehr, ich bin einfach total lustlos, frustriert weil meine Hosen nicht mehr passen. Ja eigentlich sollte mich das dazu bewegen etwas zu tun, aber es wirkt so als würde nichts etwas bringen. 

Die Wartezeit bis zum nächsten Termin in der Chirugie macht mich seelisch fertig, ich brauche einen Zeitsprung! In der Zwischenzeit werde ich dem Heidelberger Schlaflabor noch einen Besuch abstatten. 

Da ich schlimme Schlaf Apnoe habe und ich denke eine Bestätigung könnte der Bewilligung helfen. Am 6.7. habe ich dort einen Termin, ich berichte dann :).

 Ende des Monats steht unser Umzug ins Haus an, das muss noch alles geplant werden... Mir wächst das alles gerade über den Kopf. 

Habt ihr ein paar Tipps wie ich wieder in die Spur komme? 




25 Juni 2016

Petition zur Anerkennung der Krankheit „Adipositas“

Ich habe ja heute bereits den Artikel aus der Ärztezeitung gepostet, in dem es um dieses Thema geht. Nun bin ich durch Zufall auf einen Blogpost von Michael Wirtz gestoßen, in dem es um die Anerkennung von Adipositas als Krankheit geht, mit zugehöriger Petition.

Jetzt haben wir eine Chance etwas zu bewegen, mit unserer Unterschrift! Also zögert nicht und unterschreibt, teilt und berichtet darüber!





Hier gehts zur Petition:

http://www.europeanobesityday.eu/get-involved/






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bariatrische Op im GKV-Leistungskatalog

Ich stöbere ja immer wieder im Netz nach News über bariatrische OP´s und bin hier auf einen tollen Artikel gestoßen. 

Es ist schön zu sehen, das Experten und Ärzte dafür kämpfen das Adipositas als Krankheit angesehen wird und nicht als einfache Faulheit abgetan wird, wie es bislang der Fall ist. Ich selbst hatte mit den Vorurteilen meines eigenen Hausarztes zu kämpfen, er wollte mir nicht helfen, auch eine Anfrage nach Hilfe bei der Krankenkasse war erfolglos. Erst als ich selbst ins Adipositas Zentrum Heidelberg
ging wurde mir Hilfe angeboten.


Umso mehr freut es mich zu lesen das Experten sich dafür einsetzen die bariatrischen OP`s in den GKV-Leistungskatalog aufnehmen zu lassen, damit würde vielen Menschen die an Adipositas leiden geholfen werden. 

Gebt nie auf! 

                       Hier findet ihr den Artikel der Ärztezeitung




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24 Juni 2016

MMK abgeschlossen, auf zum nächsten Ziel!






Nun ist es vollbracht, alle Stationen sind durchlaufen, von allen Ärzten und auch der Ernährungsberatung gab es grünes Licht für die OP.  Jetzt heißt es wieder warten, auf den Termin bei der Chirurgie, dieser ist erst am 5.8.2016, ich bin jetzt so hibbelig und frage mich noch mehr, ob die Krankenkasse meinen Antrag genehmigt. Aber der Antrag wird ja erst gestellt wenn ich in der Chirurgie war, also heißt es warten.

Bei der Ernährungsberatung sind wir gestern noch einmal alles durchgegangen, ob ich mir bewusst bin was nun passiert, wie die Ernährung kurz vor und nach der OP aussieht. Ich muss sagen, das wird ein hartes Stück Arbeit, aber ich will es schaffen und ich gebe nicht auf weil evtl. etwas unbequem wirkt!

Ich weiß dass einige mit meiner Entscheidung nicht "Einverstanden" sind, da diese OP irreversibel ist und eine konventionelle Abnahme viel "gesünder" ist.
Ja ich höre euch, verstehe auch eure Argumente, es ist nicht so, dass ich auch einmal auf dieser "Seite" stand, doch ich bin am Ende, ich hatte bereits konventionell gute Abnehm-Erfolge, jedoch kämpfen Vernunft & Verlangen so lang, bis der Verlangen irgendwann überhand nimmt.
Diesen Kampf habe ich mir jetzt 12 Jahre gegeben, das Resultat war, dass ich immer dicker wurde. Also holte ich mir ärztliche Hilfe und arbeitete gemeinsam mit meinen Ärzten ein Konzept aus. Bitte verurteilt mich nicht, oder sagt dass ich einen einfachen Weg gehe, denn dieser Weg wird alles andere als einfach für mich.

Wie ist eure Meinung, gibt es bei euch Pro´s & Contra´s für eine OP / konventionelle Abnahme? Darüber würde ich gerne mit euch diskutieren :) 

10 Juni 2016

Die Geschichte vom Sport und der Scham


Ja Sport.... das ist für fette Frauen wie mich echt ein schlimmes Thema, vor allem wenn es darum geht, in ein Fitness Studio zu gehen. Ich war letztes Jahr in besagter Einrichtung, das auch ziemlich lange und regelmäßig jeden Tag nach der Arbeit, doch dann passierte es...

Zwei Männer Mitte 20 standen vor dem Fenster, an dem ich mich gerade mit dem Abduktor abmühte, und fingen an mit dem Finger auf mich zu zeigen, mich nachzumachen und über mich zu lachen, danach war dieses Thema für mich gegessen. Manche mögen nun sagen:"So sind nicht alle!" Ja das weiß ich, aber solche Idioten gibt es in jedem Studio, also:"NEIN DANKE!"

Also kaufte ich mir kurzer Hand ein Ergometer, eine Yogamatte und ein paar Kurzhanteln.... Diese ganzen Dinge verstaubten dann erst einmal :(

Denn meine Motivation war dahin... Ich schämte mich sogar vor meinem Mann Sport zu machen...

Heute mache ich meine Übungen nach der Arbeit zu Hause, nutze dieYogamatte, die  Hanteln und Ergometer, aber der Weg dahin, seine innere Stimme der Scham zu überwinden, war schwer.

Im Moment versuche ich meine 10000 Schritte am Tag zu machen und irgendwie dran zu bleiben, denn am 22.6. ist endlich der letzte Termin in der Endokrinologie und ich hoffe, dass mein Antrag endlich abgeschickt wird.

Ist das bei euch auch so, habt ihr evtl. ähnliches erlebt? Wie bleibt ihr dran und wie motiviert ihr euch?

04 Juni 2016

Einfach ich...





Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht ob ich das hier veröffentlichen soll, oder gar auf Facebook teile, dies würde mich bloßstellen, habe ich gedacht....

Viel zeit habe ich damit verbracht mich zu beschweren, Ausreden zu suchen warum ich so "fett" bin, aber das ist vorbei. Das Leben als fette Frau ist schrecklich,
denn man entspricht nicht dem Schönheitsideal, ob es in öffentlichen Verkehrsmitteln ist, beim Einkaufen, egal wo wenn man in der Öffentlichkeit, wird man belächelt,
gemieden, mit angewiderten Blicken gemustert. Man wird wie eine Aussätzige behandelt, nur weil man als Frau zu viel wiegt...

Die Sprüche von Freunden wie: "Du hast ein tolles Gesicht" oder "nimm halt ein paar Kilo ab!" oder "stell deine Ernährung um!" (um nur ein paar Beispiele zu nennen)
kann ich nicht mehr hören, das ist verletzend!!! Als ob ich nicht schon versucht hätte abzunehmen und meine Ernährung umzustellen, nur geht das ein paar Monate gut,
man nimmt auch ab, doch dann nimmt man wieder zu, weil man einfach aufgibt, das klingt so als hätte ich keinen Bock darauf, doch das stimmt nicht!

Inzwischen habe ich Arthrose in den Sprunggelenken, jeder Schritt ist eine Qual, Treppen steigen ist eine richtige Herausforderung für mich, es ist mir regelrecht peinlich,
wenn ich nach Luft japse beim Treppen steigen, es ist schon soweit, das meine Kollegen Treppen steigen und ich aus Scham den Aufzug nehme, nur damit sie es nicht mitbekommen.
Im Schlaf muss mein Mann mich wecken, da ich teilweise aufhöre zu Atmen.

An alle die uns fette Frauen angewidert ansehen, uns verspotten und uns meiden, weil wir zu viel wiegen: Wir sind auch Menschen, auch wir sind gepflegt, intelligent und haben Gefühle!

Ich habe letztes Jahr den Entschluss gefasst, dass es nicht so weitergehen kann, nicht weil mein Aussehen mir nicht gefällt, sondern weil mein Leben keine Lebensqualität aufweist und ich auf soviel
verzichten muss. Also holte ich mir Hilfe, ging ins Adipositas Zentrum und begann mit einem 6 Monatigen Abnehmversuch, mit Ernährungsberatung unter ärztlicher Aufsicht mit dem Ziel einer bariatrischen OP.

Jetzt denkt so mancher von euch bestimmt: "Ach sie geht also den einfachen Weg?!?!" Nein, ich ziehe einfach die Reißleine, denn wenn ich so weiter mache, kann ich bald nicht mehr laufen, nicht weil ich mich vor
lauter Fett nicht mehr bewegen kann, sondern weil meine Gesundheit abartig unter dem Gewicht leidet.

Ich gehe nun diesen Weg, habe sicher noch einige Hindernisse vor mir, denn die OP wurde noch nicht beantragt und dann ist da noch die Krankenkasse, welche die OP erstmal genehmigen muss.
Bis jetzt sind meine Ärzte und meine Ernährungsberaterin guter Dinge und alle sind einer Meinung, die OP ist notwendig. Normalerweise rät die Ernährungsberatung zur herkömmlichen Methode,
aber in meinem wird selbst von dieser Seite gesagt: "Ja, die OP ist notwendig".

Das ist alles andere als einfach, und auch keine "schwupps jetzt bin ich schlank" Lösung! Mein Weg dauerte 12 Jahre, bis ich mich dafür entschieden habe. Ich will einfach noch länger für mein Kind und meine Familie da sein!