10 Juni 2016

Die Geschichte vom Sport und der Scham


Ja Sport.... das ist für fette Frauen wie mich echt ein schlimmes Thema, vor allem wenn es darum geht, in ein Fitness Studio zu gehen. Ich war letztes Jahr in besagter Einrichtung, das auch ziemlich lange und regelmäßig jeden Tag nach der Arbeit, doch dann passierte es...

Zwei Männer Mitte 20 standen vor dem Fenster, an dem ich mich gerade mit dem Abduktor abmühte, und fingen an mit dem Finger auf mich zu zeigen, mich nachzumachen und über mich zu lachen, danach war dieses Thema für mich gegessen. Manche mögen nun sagen:"So sind nicht alle!" Ja das weiß ich, aber solche Idioten gibt es in jedem Studio, also:"NEIN DANKE!"

Also kaufte ich mir kurzer Hand ein Ergometer, eine Yogamatte und ein paar Kurzhanteln.... Diese ganzen Dinge verstaubten dann erst einmal :(

Denn meine Motivation war dahin... Ich schämte mich sogar vor meinem Mann Sport zu machen...

Heute mache ich meine Übungen nach der Arbeit zu Hause, nutze dieYogamatte, die  Hanteln und Ergometer, aber der Weg dahin, seine innere Stimme der Scham zu überwinden, war schwer.

Im Moment versuche ich meine 10000 Schritte am Tag zu machen und irgendwie dran zu bleiben, denn am 22.6. ist endlich der letzte Termin in der Endokrinologie und ich hoffe, dass mein Antrag endlich abgeschickt wird.

Ist das bei euch auch so, habt ihr evtl. ähnliches erlebt? Wie bleibt ihr dran und wie motiviert ihr euch?

1 Kommentar:
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  1. zum Glück habe ich es nie erlebt, dass man mit dem Finger auf mich zeigte und mich auslachte. Obwohl ich mehr als einmal unter dem leichten Verfolungswahn litt. Sport habe ich eigentlich all die Jahre betrieben, bis auf die Zeit, in der ich beruflich zwischen UK und D gependelt bin, das war dann auch die heftige Gewichtszunahme. Ich kann Dir nur sagen: weitermachen, nie aufgeben.

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